Wakeboard auf dem brenzone - Gardasee

Wakeboard Brenzone GardaseeDas Wakeboarden auf dem Brenzone Gardasee ist ein Sport, der eine Mischung aus Wasserski und Snowboarding darstellt. Dieser Sport kam Anfang der achtziger Jahre auf und wurde sehr schnell beliebt, und wird heute bereits als eigene Sportdisziplin anerkannt. Beim Wakeboarden lässt man sich von einem Motorboot ziehen, mit einem speziellen Brett an den Füßen, das dem Snowboard ähnelt, aber viel breiter und dicker ist. Wenn man die vom Motorboot erzeugten Wellen nutzt, kann man Sprünge und verschiedene Figuren machen. In Italien wird das Wakeboarden im Meer, auf den großen Seen und auch in kleineren Gewässern ausgeübt. Es wurde zuerst in den Vereinigten Staaten praktiziert, hat sich dann im Laufe von wenigen Jahren auf der ganzen Welt schnell verbreitet und wurde auch umfangreich von Fernsehsendern ausgestrahlt, wie beispielsweise als Bestandteil der bekannten ‚X Games’ des amerikanischen TV-Kanals ESPN. Bei dieser Disziplin mit immer zahlreicheren Teilnehmern wird der Sportler ‚Rider’ genannt. Die Beliebtheit des Wakeboardens zeigt sich auch in den Disziplinen anderer Sportarten wie „Klassik“ oder „Barfuß“.

Das Brett ähnelt einem Ski, ist aber länger als die gängigen Bretter, mit denen man akrobatische Figuren macht und besitzt an beiden Brettenden sogenannte ‚Finnen’, um eine erhöhte Stabilität und Richtungsführung zu garantieren, und dies in der regulären Position (mit dem linken Fuß vorn) sowie in der ‚Goofy-Position’ (mit dem rechten Fuß vorn). Ein ‘Run’ beim Wakeboarden besteht in der Darbietung von zwei Durchgängen zu je fünf Figuren, die beide in einem mit Bojen abgesteckten 20-Meterraum ausgeführt werden müssen, bei einer Geschwindigkeit des Motorbootes zwischen 30 und 34 km/h., sowie einem ‚Double-up’ am Ende des zweiten Durchgangs. Ein Double-up ist eine Figur, die auf einer außergewöhnlichen, sehr hohen Welle ausgeführt wird, die durch ein spezielles Manöver des Piloten erzeugt wird. Diese Figur kann je nach Belieben des Riders nach rechts oder links erfolgen. Die Boote werden außerdem vor dem Start des Wettkampfes mit einem vom Schiedsrichter genau definierten Ballast beladen, der während des Wettbewerbs nicht geändert werden darf.

Die Vergabe von Punkten bei Wakeboarden unterliegt ganz anderen Kriterien, als bei den akrobatischen Sprüngen, da hier nicht nur der Schwierigkeitsgrad der Figur zählt, sondern auch die Eleganz der Ausführung sowie die Höhe. Die zu erreichende Punktzahl liegt zwischen 0 und 100.